Offene Arbeit geschieht in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, aber auch als mobile und aufsuchende Angebote außerhalb von Räumlichkeiten. Aufgabe der Offenen Arbeit ist es, Kinder und Jugendlichen ein niedrigschwelliges Freizeit- und Bildungsangebot zu machen und sie individuell zu unterstützen. Keine Mitgliedschaft, keine verbindlichen Gruppen- oder Trainingszeiten, statt dessen Öffnungszeiten für jugendgemäße Räume, kostenfreie Spielangebote, Unterstützungsangebote, Projekte, die von den Kindern und Jugendlichen aus gehen – dies sind Kennzeichen der Offenen Arbeit.

Offene Arbeit wendet sich vorrangig an junge Menschen ab 12 Jahren. Offene Arbeit will Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ermöglichen, die durch andere Angebote der Kinder- und Jugendarbeit nicht erreicht werden. Offene Arbeit ist ein Beitrag zum Abbau von Benachteiligung leisten.

Seit dem Jahr 2010 ist der Kreisjugendring im Rahmen eines Vertrages zur Aufgabenübertragung für die Leistungserbringung, d.h. für die finanzielle und inhaltliche Förderung (Fachberatung und qualitative Weiterentwicklung) der Offenen Arbeit zuständig.